Die Verwirrung im Vergleich mit anderen Werkzeugen zum Animieren von Videos oder Fotos rührt meist daher, dass die Kernfunktion von Panorama/Cropping missverstanden wird. Denn es ist primär ein Werkzeug zum Beschneiden des Bildinhaltes, nicht zum Bewegen.
Das Bewegen in Form von Zooms oder Schwenks folgt bei Panorama/Cropping immer erst an zweiter Stelle. Panorama/Cropping fragt also quasi erst ab, welcher Ausschnitt des Bildes verwendet werden soll. Dann fragt es ab, was mit diesem Ausschnitt in Relation zum Bildfenster geschehen soll (Soll der Ausschnitt auf die Größe des Bildfensters aufgefüllt werden? Soll der Ausschnitt über das Bildfenster schwenken?).
Aus diesem Grund und auch weil Panaroma/Cropping (im Gegensatz zu fast allen anderen Werkzeugen in Vegas Pro) auf die Originalauflösung des Mediums wirkt, sollte Panorama/Cropping möglichst nur dann verwendet werden, wenn wirklich eine Ausschnittvergrößerung (oder eine Maske) des Bildes die Basis sein soll.
Dagegen sollte für die pure Bewegung eines Bildes (dem keine Ausschnittvergrößerung vorausgegangen ist) und auch für Verkleinerungen nicht Panorama/Cropping, sondern besser das Werkzeug Trackanimation verwendet werden. Das arbeitet so, wie man's von anderen Animationswerkzeugen gewohnt ist, und das ist dafür auch gedacht. Damit, dass Trackanimation immer gleich auf eine ganze Spur wirkt, muss man in Vegas Pro leben. Spuren gibt's ja genug.
Auch wenn grundsätzlich beide Werkzeuge (Panorama/Cropping und Trackanimation) teils für die gleichen Prozesse benutzt werden könnten, empfehle ich vor allem Anfängern und Programmeinsteigern, eine strikt differenzierte Nutzung nach oben beschriebenen Kriterien. Das hilft dabei, optimale Qualität zu erhalten, keine Leistung zu verschenken und Missverständnisse in der Nutzung zu vermeiden.
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