 |

09.08.2008, 18:22
|
|
|
Mitglied.
|
|
Registriert seit: 30.11.2004
Beiträge: 54
|
|
Premiere vs. Sony Vegas - ein Zwischenstand
Hallo Leute,
auch als begeisterter Vegas-User schielt man ja immer wieder mal zur Konkurrenz. Was ist eigentlich mittlerweile aus Adobes Premiere geworden? Nutzt das hier jemand parallel? In Sachen Audiobearbeitung, Echtzeit-Vorschau, Farbkorrektur und Zeitlupen habe ich mich seinerzeit von Premiere abgewandt. Aber sicher hat auch Adobe mittlerweile dazugelernt, oder? Eure Meinungen zum Vergleich würde mich interessieren? Wo seht ihr die derzeitigen Stärken, wo die Schwächen von Adobes Platzhirsch und unserem Underground-Liebling Vegas.
Gruß,
Wingis
|

09.08.2008, 20:59
|
|
Vegas-Team
|
|
Registriert seit: 26.04.2003
Beiträge: 7.282
|
|
Der Versuch solcher Vergleiche in Foren endet meist im Hervorheben von Detailfunktionen und ist dadurch, was die Hoffnung auf ein Fazit angeht, auch eigentlich schon zum Scheitern verurteilt. Denn derer Details gibt es in einer jeden Software hunderte und die können nur selten 1:1 gegenübergestellt werden, ohne gesamte Workflows und diverse Randbedingungen zu berücksichtigen.
Im Groben lässt sich sagen, dass Premiere eine gelungene Rundum-Lösung ist, wenn es im großen Paket mit der Creative-Suite benutzt wird. Besonders das Zusammenspiel von Premiere mit Photoshop und AfterEffects ist vermutlich konkurrenzlos.
Vegas hat besondere Stärken auch ohne zusätzliche Software in der Tonbearbeitung, im Workflow und in den weitreichenden Compositingfähigkeiten. Im Bundle mit anderen Programmen der gleichen Familie setzt es den Möglichkeiten der Tonbearbeitung sogar noch eins drauf und ist auch optimal für verschiedene Arten der Musikproduktion - von der Aufnahme, über die Musikerzeugung und Abmischung bis hin zum Mastering - geeignet (Cinescore, Acid und Sound Forge kooperieren hervorragend mit Vegas).
|

10.08.2008, 10:55
|
|
Mitglied.
|
|
Registriert seit: 18.09.2003
Ort: Potsdam
Beiträge: 410
|
|
es soll nun kein Vergleichspunkt sein, aber was mich neulich wieder auf Premiere aufmerksam werden liess, ist die Ankündigung/das Gerücht, das Premiere bald REDcode verarbeiten können soll...
ich hab schon viel über die REDone gelesen und gesehen, aber bislang schien der Workflow einfach zu umständlich.. was meines Erachtens nach auch ein Grund für die zuzrückhaltende Verbreitung der Kamera ist...
Sollte sich das aber durch einen Patch oder eine neue Version von PPro ändern, ist das meines Erachtens nach ein großer Schritt von Adobe in professionellere Richtung, denn die Bilder der REDone sind schon nicht unflott...
OK, bestimmt nichts für den Event-/Hochzeits-Videografen, aber für die "Lowbudget-Riege" der Image-/Werbe/Musikvideofilmer ein echter Anreiz...
|

10.08.2008, 11:13
|
|
Vegas-Team
|
|
Registriert seit: 26.04.2003
Beiträge: 7.282
|
|
Wenn Material der Red und auch die Leistung der Systeme, die das Material bearbeiten sollen, mal eine marktübliche Verbreitung erreicht haben, kann das in diesem Segment tatsächlich ein Argument werden. Aber das dauert noch. Gleiches gilt für die Scarlet, die ja nicht minder interessant ist.
|

11.08.2008, 17:26
|
|
|
Mitglied.
|
|
Registriert seit: 07.09.2007
Beiträge: 1.283
|
|
Wenn man bei Adobe nicht immer das Gefühl hätte, das man sich was vom KGB auf denn Rechner Spielt, könnte man ja fast glauben, das Adobe es halt nur gut meint mit ihren Kunden.
Da aber Adobe scheinbar nicht Ihren Kunden vertraut, fällt es hält schwer Adobe zu vertrauen.
Die Produkte sind ja fast alle Spitze, aber das ganze auch zu Unverschämten Preisen.
Die Profis wird es nicht Stören, aber der normale Zivilist muss halt schauen wie er seine Euros am besten anlegt.
|
 |
|
|
|