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PDF für Booklet und Label erzeugen?

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  #1  
Alt 16.06.2008, 21:09

Benutzerbild von SimReal

SimReal SimReal ist offline
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Standard PDF für Booklet und Label erzeugen?

Hallo liebe Forumsgemeinde,
da sich hier ja auch einige Profis tummeln, stelle ich einfach mal meine Frage

Meine aktuelle CD-Produktion wird wahrscheinlich in einem Presswerk vervielfältigt. Da muss ich für Booklet, Inlay und Label PDFs mit eingebetteten Schriftarten abliefern (PDF Version 1.3 = Acrobat 4). Ich hab mir da mal vor Jahren für 5 Euro GDATA Power PDF Professional geleistet. Das ist halt so ein PDF-Drucker, der einen Druckertreiber simuliert. Da kommt auch tatsächlich ein PDF Version 1.3 raus (kann man einstellen). Die Schriftarten lassen sich einbetten und sehen auch ganz ordentlich aus. Aber die Bilder sind eine Katastrophe. Die werden runterskaliert, haben dann nur noch die halbe Auflösung und sehen ziemlich pixelig aus. Also für professionellen Druck unbrauchbar. Tja, nun steh ich da und hab eigentlich keine Lust noch tausend andere PDF-Konverter auszuprobieren, zumal einige auch ganz schön Geld kosten (zwischen 40 und 80 Euro).
Hat jemand mit einem freien oder preiswerten Adobe Acrobat Konkurrenzprodukt schonmal ordentliche PDFs erzeugt, oder soll ich mir gleich bei amazon.de Adobe Acrobat 7 Standard für 179 Euro kaufen (ist nicht die neueste Version, aber dafür "preiswert") ?
Ich bin für jeden Tipp dankbar.
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  #2  
Alt 16.06.2008, 22:01

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SVCDFan SVCDFan ist offline
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Mit OpenOffice kann man eigentlich vernünftige PDFs erzeugen und hat einige Möglichkeiten Einfluß zu nehmen.
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  #3  
Alt 17.06.2008, 07:15

Benutzerbild von provid

provid provid ist offline
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Ich kenne deinen pdf Writer/Drucker nicht. Es kommt halt sehr darauf an, wie man die Daten vorher handhabt in den Programmen, mit denen man die Layouts erstellt. Grundsätzlich Bilder immer im Bildbearbeitungsprogramm schon nach CMYK wandeln. Achtung auf das Farbprofil. entweder macht mans mit einem Standard (ich würde für die Ratz-Fatz Methode Euroscale Coated V2 empfehlen) oder mit einem Profil der Druckerei wandeln. Als Austauschformat ein hochwertiges Format. Im Normalfall eps oder auch tif.
Die Bilder auf die Größe bringen, die man im Dokument verwendet. Zu haohe Auflösunen bringen nix, denn die werden eben dann nach überschreiten eines Grenzwertes bei der pdf Ausgabe skaliert und das ist nicht notwending.
Fotos und Bilddaten mit 300 dpi auf die gewünschte Größe skalieren. Exportieren als eps und importieren ins Layoutprogramm. Das Projekt dort im richtigen Farbraum anlegen (CMYK). Wenn man sicher gehen will, dass mit den Schriften auch alles passt diese in Pfade wandeln vor der Ausgabe oder die Datei "verpacken" und Schriftarten mitliefern.
Bitte beachten, dass Druckereien im Normalfall 3mm "Anschnitt" benötigen. Also das Projekt/Dokument auf allen Seiten um 3mm größer machen oder im Layoutprogramm einstellen.

Bei der Ausgabe zu pdf kann man dann noch einige Dinge richtig oder falsch machen. Kommt drauf an, was dein pdf-Writer kann. Bilder müssen im Normalfall dann nicht mehr gewandelt werden im Farbprofil. Colormanagemant ausschalten, wenn vorher schon alles passt.
Anschnitt, Druckmarken und ev. Infobereiche einschließen. Schriftarten einbetten (wenn in Pfade gewandelt ist es egal). Einstellen, wie mit Grafiken umgegangen wird, ab welcher Auflösung gerechnet wird. Wenn die Auflösung schon vorher passt, dann darf nix mehr gerechnet werden nur mehr eine jpg Komprimierung stattfinden.

Beim Label ist es noch etwas komplitzierter, wenn man es dem Drucker gtu vorbereiten will und nicht seinem Gutdünken überlassen will. Es wird oft in Siebdruck gedruckt und da gibt es wieder andere Dinge zu beachten...

Am wichtigsten ist für mich immer die Kommunikation mit dem Drucker. Da am besten sehen, dass man auch an die Fachleute kommt und nicht an die nette Dame vom Helpdesk, die von Drucken oft leider nicht viel Ahnng haben. Je mehr Infos du vom Drucker bekommen kannst umso besser ist es. Dann die Absprachen in einem Textfile zusammenfassen und den Dokumenten anhängen, das sichert dich bei Fehldrucken ab. Mit wem hast du gesprochen, welche Infos hast du bekommen, was wurde vereinbart, welche Profile, Einstellungen wurden vereinbart,....
Bei den PDF Versionen musst du dich eh an die Druckerei halten, auch wenn es oft nicht 100%g notwendig wäre. Es geht vor allem meist um Transarenzen, die in älteren Versionen nicht richtig gespeichert und dann nicht richtig auf Druckplatten ausgegeben werden können und um die Farbseperierung, aber das hängt auch schon vom Layoutprogramm und den dort getroffenen Einstellunegn ab. Wenn die 1.3 haben wollen, dann musst du ihen auch eines liefern klar, die wollen sich absichern, kann ich gut verstehen.

In welchem Programm machst du die Fotos und in welchem das Layout?
Wenn jemand kompatibel ist, kann es auch mal genügen, dass es dir jemand durch den Distiller (Adobe Acrobat"drucker") jagt, mit den von dir eingeholten Infos, dann musst du nicht das teure Programm Acrobat Professinal kaufen. Ob es alternativen gibt kann ich nicht sagen. Ich selbst verwende den Acroat Professional und für schnelle Textdokumente auch die pdf Funktion von Open Office, aber da gehts dann nicht um Druck.
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GRUSS MARKUS www.provid.at
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  #4  
Alt 17.06.2008, 08:08

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SimReal SimReal ist offline
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Danke Provid für deine kompetente Antwort. Zur Zeit verwende ich noch die "uralte" Kombination von Micrografx Picture Publisher 8 und Micrografx Designer 7 für meine Grafiksachen, aber davon muss ich irgendwann mal weg . Ich bin ja erst am Anfang der Erkundungsphase wie das überhaupt so läuft in der Welt der professionellen Drucksachen... Ich weiß auch noch nicht genau, welches Presswerk es am Ende werden wird, aber ich habe da so einen Favoriten aus meiner Heimatstadt (das Geld soll ruhig in der Region bleiben)... Die wollen halt PDF 1.3 haben, die Maße inkl. Überdruckrand etc. finden sich auch auf deren Webseite. Wenn man da eps oder InDesign-Dateien anliefert müssen die es erst noch kostenpflichtig nach PDF wandeln.

Ich werde mal den Corel Designer 12 testen, der kann angeblich direkt nach PDF exportieren. Als Besitzer von Micrografx Desginer bekomme ich ihn ja zum Upgradepreis Ich hoffe, der kann die Dateien vom Micrografx Designer 7 noch öffnen...
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  #5  
Alt 17.06.2008, 08:25

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provid provid ist offline
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Ich kenne weder Micrografix noch Corel, wobei ich bis zur Version 7 (vor Jahren) auch mit Corel gearbeitet hab. Einen professionellen und durchgängig guten Workflow (weil die Programme mittlerweile guit zusammen arbeiten) bekommst du mit der Adobe Designer Suite. Photoshop, InDesign, Acrobat (für Logos Grafiken auch Illustrator) Was auch noch als Standard in Druckproduktion gehandelt wird aber eine teure Alternative wäre ist Quark X-Press aber auch aus X-Press heraus empfiehlt es sich den Export durch den Distiller von Acrobat laufen zu lassen. In der Design Suite von Adobe hat du im wesentlichen alles was du für prof. Druckproduktion brauchst und in Wahrheit ist es im Paket doch recht preiswert.
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  #6  
Alt 17.06.2008, 09:21

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Ja, auf die Creative Suite CS3 Standard habe ich auch schon ein Auge geworfen, dann wäre ich alle Sorgen los. Nur kann ich mir die 1900 Euro im Moment nicht leisten. Es ist auch dieses Jahr wohl die einzige große Produktion, wo die Herstellung in einem Presswerk lohnt. Normalerweise habe ich nur kleinere Produktionen von 40-60 Stück, die verarzte ich mit meinem Tintenstrahldrucker selber (inkl. CD-Druck). Ich mach das Gewerbe ja auch nur nebenberuflich.

Corel Designer ist nich gleich Corel DRAW. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Vor 10 Jahren war Micrografx die Nummer 2 hinter Adobe, noch vor Corel. Aber 2001 wurde Micrografx leider von Corel aufgekauft
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  #7  
Alt 17.06.2008, 18:20
otmar otmar ist offline
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Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass es beim Konvertieren in PDF sehr grosse Unterschiede gibt. In der Firma haben wir einen PDF-Writer, die Ausdrucke sind nicht schlecht, aber die Dateien viel zu gross! Zu Hause habe ich Acrobat 7.0 - das sind Welten: a) von der Qualität und b) in der Kompression.
Gruss Otmar
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  #8  
Alt 21.06.2008, 22:36

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Ich habe jetzt mal die 30-Tage Testversion von Corel Designer 12 ausprobiert. Man kann noch erkennen, dass das mal früher der Micrografx Designer war, da hat sich aber viel getan, leider nicht nur Positives. Endlich kann er auch Bitmaps mit Transparenzen verarbeiten. Warum er aber einige (ältere) TrueType Schriftarten nicht fett/kursiv darstellen kann, ist mir allerdings ein Rätsel (alle anderen Programme können das, auch der alte Micrografx Designer 7). Der PDF Export sieht sehr gut aus, da gibt es viel einzustellen, PDF-Version, Grafikskalierung auf xxx dpi, Grafikumwandlung nach CMYK, auch alle Schriftarten werden eingebettet. Das erzeugte PDF hat dann eine ansprechende Qualität. Da werde ich wohl für ~260 Euro das Update kaufen, auch wenn ich eigentlich etwas gegen Firmen habe die die ganze Konkurrenz aufkaufen (Micrografx, Intervideo, Ulead). Aber so kann ich auch meine früheren Cover in die Neuzeit retten. Noch habe ich 3 Wochen Zeit bis zur Abgabe im Presswerk...
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  #9  
Alt 21.06.2008, 23:54
CHS CHS ist offline
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N'Abend,
haste dir schonmal FreePDF XP angeschaut? Das ist auch ein virtueller Druckertreiber, der auf die Ghostscript-Engine (muss vorher separat installiert werden) zurückgreift. Ich weiß jetzt aber nicht, ob man da die genauen Einstellungen zur Bilddatenkompression vornehmen kann, aber man kann eigene Profile anlegen und es gibt auch welche für den Druck. Eins heißt glaube ich "High Quality" und erzeugt ne 4er PDF.
Ich drucke meine Sachen sonst auch entweder mit dem Acrobat oder exportiere sie aus InDesign oder Illustrator als PDF.

Christoph
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  #10  
Alt 24.06.2008, 07:34

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Free PDF XP werde ich mal ausprobieren, ist bestimmt ein guter Ersatz für mein GDATA PDF professional. Aber ich werde mir wohl trotzdem den Corel Designer 12 holen, schon alleine weil der auch auf meinem Schnittrechner unter Win XP x64 läuft und ich nicht jedesmal meinen Win32 Rechner anschmeissen muss um den alten Micrografx Designer 7 zu starten. Die Testversion vom Corel Designer läuft ja noch 27 Tage, bis dahin müsste die CD-Produktion durch sein

Jetzt hat sich auch herausgestellt, das ich jemanden kenne, der einen kennt der beim Presswerk arbeitet, da gibt es mit der Produktion hoffentlich keine Schwierigkeiten

Wenn ich später mal genug Geld habe, dann werde ich sicherlich auch auf die Adobe Creative Suite umsteigen. Da ich an meinen alten Covers nichts mehr ändere reicht es auch aus, die als gute PDFs zu archivieren.
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booklet, erzeugen, label, pdf

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