AVCHD - Vorschau ruckelt - Teillösungsbeschreibung
Anforderung: Camcorderaufnahmen im AVCHD-Format mit Dolby Digital 5.1 sollen möglichst verlustfrei geschnitten werden.
Während AVCHD-Video trotz eines Hochleistungsrechners immer wieder Aussetzer zeigt, läuft die Wiedergabe eines HD-Videos im Blu-Ray Format selbst mit der höchsten Datenrate erstaunlicherweise völlig flüssig.
Daher hat sich folgende Vorgehensweise bewährt:
Um die Verarbeitung beim Schneiden flüssig zu halten, werden die einzelnen AVCHD (m2ts)-Dateien zu einer großen Datei zusammengefasst.
Projekteinstellungen nach Vorlage "HD 1080-50i (1920x1080; 25,000 fps)" - für amorphes Video 1440x1080.
Es werden hierzu alle Dateien eines Tages, z.B. 20090917_****.m2ts in die Timeline gezogen.
Rendern als Dateityp: "MainConcept-MPEG-2 (*.mpg;*.m2v;*.m2t;*.mpa),
Vorlage: Blu-ray 1920x1080-50i, 25 Mbit/s Videostream (*)
Hierbei unter "Benutzerdefiniert" "Two-Pass" markieren.
Das dauert zwar doppelt so lang, liefert aber die beste Qualität, welche wesentlich über dem AVCHD-Standard liegt und keine Verschlechterung mit sich bringt.
Blu-Ray verwendet auch immer Video und Audiostream getrennt, daher auf keinen Fall an den Audioeinstellungen etwas ändern.
Es wird jetzt nur ein Videostream erzeugt mit der Extension *.m2v.
Der Audiostream muss jetzt anschließend ausgegeben werden mit den Einstellungen:
Dateityp: Dolby Digital AC-3 Studio (*.ac3), Vorlage: Standardvorlage
Beide Dateien sollten den gleichen Namen tragen, z.B. 20090917.*** für alle AVCHD-Dateien dieses Datums.
Anschließend werden diese 2 Dateien mit der Software "tsMuxer" als *.m2ts-Datei gemuxt.
Diese Datei wird nun erneut in die zuvor leere Timeline gezogen und kann ruckelfrei geschnitten werden.
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Weil die Vegas-Software beim Rendern nach *.m2ts einen Fehler mit falscher Muxrate produziert, ist auch die endgültige Ausgabe nach gleicher Vorgehensweise wie zuvor als separater Blu-Ray Stream und AC3-Stream zu erstellen.
Hierzu wird eine benutzerdefinierte Vorlage nach Blu-Ray 16 Mbit/s durchschnittlicher Datenrate eingerichtet. Das Two-Pass Rendern ist hierzu nicht erforderlich, denn die Ausgabequalität liegt noch immer wenigstens gleichauf mit AVCHD.
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Das Proxy-Rendern wäre hierzu eine Alternative, doch außer dem von mir beschriebenen Weg sehe ich keine Möglichkeit, Dolby Digital 5.1 beizubehalten.
Hierzu müsste jeder einzelne Clip auf die beschriebene Weise vorgerendert werden, was nach einem Script verlangt, den ich nicht erstellen kann.
Ein Sriptrecorder wäre hierzu hilfreich.
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