Zum Flimmern bei Fotos: Dafür gibt es eine Rechtsklickfunktion. In der Timeline Rechtsklick auf das Event und im Menü "Umschalter/Kantenflimmern reduzieren" auswählen.
Wenn das nicht ausreicht, hilft nur das gezielte horizontale Unschärfen per Filter "Gaussian Blur". Diese Methode ist ebenfalls absolut legitim, da das Flimmern durch eine zu hohe Kantenschärfe entsteht.
Zu den Blenden: Die beste Methode, exakte Blenden zu bauen ist eigentlich schon die, die du verwendet hast. Denn die Genauigkeit einer Überblendung richtet sich ja eigentlich nicht an einer mathematisch gesetzten Dauer, sondern an rein visuellen Gesichtspunkten. Das wiederum kann durch keine andere Methode besser geschehen als durch das Übereinanderziehen der Eventkanten, währenddessen man einen gewissen Blendpunkt in der Vorschau überwacht.
Die Überblenddauer, die dabei entsteht, lässt sich ja zudem während des Verziehens des Events oder der Eventkante in der kleinen Anzeigebox innerhalb des Überblendbereiches ablesen. Also selbst wenn man da eine ganz bestimmte Zeitdauer verwenden möchte, ist das einfache Ziehen eine exakte Methode, da die Blenddauer während des Ziehens abgelesen werden kann.
Es lassen sich Hartschnitte aber auch per Knopfdruck in Überblendungen umwandeln, indem der Timeline-Cursor genau auf den Schnittpunkt gesetzt wird und dann die Minus-Taste auf dem Nummernblock gedrückt wird. Dabei wird eine Überblendzeit benutzt, die im Menü "Optionen/Präferenzen" im Reiter "Bearbeiten" vordefiniert wird. Diese Methode ist allerdings eher dann geeignet, wenn man ständig mit der gleichen Überblendlänge arbeiten möchte.
Taste drücken und eine gewünschte Überblendlänge eintippen geht bestenfalls in Vegas Pro mittels eines Scripts. Aber das einfache Ziehen mit Blick auf die Blendlänge geht schneller.
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