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03.09.2010, 08:21
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Registriert seit: 14.03.2009
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16 : 9 Projekt
Hallo!
Meine Aufgabenstelllung:
- > anamorphes Material (StandardDefinition) eindigitalisieren über AJA-Karte
( von DigiBeta, DVCPro, DV etc )
-> in Vegas schneiden
-> in Architect 16:9 DVD erstellen (kein Letterbox) , mit 16:9 Flag für Bildwiedergabeeinheit
Meine Problemstellung:
-> die einzige Möglichkeit, aus dem anamorph. Ausgangsmaterial auch ein anamorph. Material auf die DVD zu bekommen, war in allen Bearbeitungsstufen stur 4:3 einzustellen!!!
- AJA 4:3
- Vegas Projekt 4:3
- DVD Architect 4:3
Würde ja gehen, aber, ich hab dann natürlich kein 16:9 Flag für die Wiedergabe
Sobald man in irgendeiner Bearbeitungsstufe 16:9 wählt, bekommt man Letterbox!
Gitb es irgendwo schon eine Zusammenfassung über die Problematik 16:9/ 4:3, auch bei Gemischtmaterial?
Viele Grüsse
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03.09.2010, 10:54
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Mitglied.
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Ich hab dein Problem nicht ganz verstanden.
Ausgangsmaterial ist 4:3 oder 16:9 oder gemischt?
Ausgabe sollte definitiv auf 16:9 erfolgen?
Angenommen, das Ausgangsmaterial ist gemischt, was passiert dann mit dem 4:3 Material? Ins 16:9 rein gequetscht mit links und rechts einem Rand oder gecropped - gestaucht wohl nicht  nehm ich an?
Pauschalrezept gibt es keines, weil die Anforderungen unterschiedlich aussehen können.
__________________
GRUSS MARKUS www.provid.at
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03.09.2010, 13:40
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Hallo Markus,
da Du das Thema gerade angesprochen hast:
Wie bekomme ich gemischtes Material (16:9 und 4:3) jeweils richtig dargestellt auf eine DVD mit DVDA?
Ich konnte in der Hilfe und im Web nichts zu diesem Thema im Zusammenhang mit DVDA finden.
Definition von "gemischtes Material":
zwei unabhängige Videos, beide über ein Menü erreichbar.
Definition von "richtig dargestellt":
TV 16:9 -> 16:9 als 16:9; 4:3 als (Letterbox) Bookends
TV 4:3 -> 16:9 als Letterbox; 4:3 als 4:3
Danke im Voraus
Gruß
VM
Geändert von VMg (03.09.2010 um 13:50 Uhr).
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03.09.2010, 16:19
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Mitglied.
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Ehrlich gesagt hab ich mir noch nie die Frage gestellt.
Sowas ist bei mir noch nicht vorgekommen.
Ich würde mal ganz pragmatisch an die Sache heran gehen, ohne lange zu basteln. 2 verschiedene DVD´s machen!
Der Rest liegt so oder so wiederum viel beim Endverbraucher, weil ich nie weiß, was der auf seinem Fernseher eingestellt hat. Im besten Fall kennt er sich damit aus,oder wenigstens auf AUTO gestellt.
Hab aber auch schon Leute gesehen, die schauen 16:9 Material gesteckt auf 4:3 oder umgekehrt. Das stört die nicht weiter und ich krieg die Krise.
__________________
GRUSS MARKUS www.provid.at
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03.09.2010, 16:39
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Hallo Markus,
-> Sowas ist bei mir noch nicht vorgekommen.
Bei uns auch nicht - aber nun ...
Wir haben für einen Kunden ein Video erstellt (16:9 Full HD für Blu-ray).
Jetzt kommt der Kunde und möchte auf die Blu-ray / DVD ein zusätzliches,
selbst erstelltes Video.
Kurz gesagt: Wir erstellen auch Hochzeitsvideos und hatten den Auftrag für eine Hz-Feier. Nun möchte der Kunde SEIN Video von der standesamtlichen mit auf den/die Datenträger haben.
Mit anderen Programmen soll es gehen (z.B. encore).
Auch habe ich diese Mischung schon oft bei Videos aus der Videothek
gesehen, z.B Hauptfilm 16:9 (21:9 ...), B-Roll 4:3.
Gruß
VMg / Baum
PS:
-> Hab aber auch schon Leute gesehen, die schauen 16:9 Material
-> gesteckt auf 4:3 oder umgekehrt. Das stört die nicht weiter und ich
-> krieg die Krise.
Geht mir auch so! Da fragt man sich manchmal, wozu man sich eigentlich Mühe gibt.
Geändert von VMg (03.09.2010 um 16:54 Uhr).
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03.09.2010, 18:20
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Vegas-Team
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DVD Architect macht das automatisch richtig. Voraussetzung dafür ist, dass die Videodateien vorher in Vegas auch korrekt (also mit den entsprechenden Seitenverhältnissen) für DVD Architect gerendert wurden. Dann wird nämlich DVD Architect auch beim Authoring die Eigenschaften der Videos - und damit die Seitenverhältnisse - nicht mehr ändern. 4:3 bleibt 4:3 und 16:9 bleibt 16:9, selbst wenn beide Formate gemischt auf der gleichen DVD verwendet werden.
Lediglich das Menü muss entweder 4:3 oder 16:9 sein, entsprechend der Projekteinstellung.
Anders ist es nur, wenn die Videos nicht korrekt für die Verwendung in DVD Architect gerendert wurden. Dann wird DVD Architect die Dateien nochmal neu rendern und die Eigenschaften den Projekteigenschaften anpassen.
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03.09.2010, 19:14
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Mitglied
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Hallo Marco,
danke für die Antwort. Hilft mir weiter!
Deine Antwort erinnert mich an ein weiteres Problem:
DVDA ist nach meinen Erfahrungen "recht pingelig" was die Rendereinstellungen angeht.
Nun habe ich in der Regel den Anspruch die bestmögliche Qualität zu produzieren (inbesondere bei Blu-ray Produktionen).
Diese Einstellungen führen grundsätzlich dazu, dass DVDA neu rendert. Selbst die Einstellung einer identischen Datenrate zwischen Vegas und DVDA nützt hier nichts (identischer Codec ist selbstverständlich). Nur wenn ich radikale Qualitätsabstriche (in Vegas) mache, ist DVDA zufrieden.
Frage: Wo kann ich die geforderten Einstellungen von DVDA nachlesen.
Neue Frage: Wie kann ich am geschicktesten Teilprojekte zusammenführen?
Da Vegas es nicht ermöglicht die Spureinstellungen (Videotrack) zu kopieren, bleibt mir zur Zeit nichts anderes übrig, als jedes Teilprojekt separat zu rendern, die gerenderten Teilprojekte in ein neues Projekt zu kopieren und dieses Gesamtprojekt (komplett) zu rendern. Anschließend wird dann das Ganze (wie oben bereits erwähnt) von DVDA noch einmal gerendert (Ja - meine Projekte werden zur Zeit 3 mal gerendert!). Erstaunlicher Weise kommt immer noch eine sagenhafte Qualität raus.
Ich habe bis jetzt keinen Weg gefunden wie ich den Workflow vereinfachen kann, daher bin ich für jeden Tip dankbar.
Danke im Voraus!
VMg / Baum
Geändert von VMg (03.09.2010 um 19:23 Uhr).
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03.09.2010, 20:11
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Vegas-Team
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Zum ersten Teil: Wenn es um eine Video-DVD geht und somit um MPEG-2, dann rendert DVD Architect nicht neu, es sei denn, es wurden die Normen einer Video-DVD beim MPEG-Rendern in Vegas missachtet.
Wenn es um HD-Video und eine Blu-ray-Disc geht, so ist ja leider - zumindest bei AVC als Dateiformat - die maximal mögliche Datenrate in Vegas beschränkt und liegt unter dem möglichen Limit einer Blu-ray-Disc.
Wenn hier bezüglich der Datenrate eine bestmögliche Qualität erreicht werden soll, kann es unter Umständen der bessere Weg sein, aus Vegas heraus erstmal in einem Format wie XDCAM HD zu rendern und das AVC-Rendern anschließend DVD Architect zu überlassen. DVD Architect wird das Material neu rendern und dazu die in den Projekteigenschaften definierte Datenrate nutzen, also bis zu 40 Mbit/sec.
"Da Vegas es nicht ermöglicht die Spureinstellungen (Videotrack) zu kopieren"
Hier könnte das Nesting eine Alternative sein. Ein gespeichertes Projekt (ungerendert) kann einfach wie eine Mediendatei in ein neues Vegas-Projekt integriert werden.
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03.09.2010, 21:46
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Mitglied
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Hallo Marco,
danke für die schnelle Antwort!
-> Zum ersten Teil: Wenn es um eine Video-DVD geht und somit um
-> MPEG-2, dann rendert DVD Architect nicht neu, es sei denn, es wurden -> die Normen einer Video-DVD beim MPEG-Rendern in Vegas missachtet.
Ist klar! - DVD ist auch nicht das Problem.
-> ... so ist ja leider - zumindest bei AVC als Dateiformat - die maximal
-> mögliche Datenrate in Vegas beschränkt und liegt unter dem möglichen
-> Limit einer Blu-ray-Disc.
Genau darauf habe ich angespielt! Danke für die Bestätigung.
-> aus Vegas heraus erstmal in einem Format wie XDCAM HD zu rendern
-> und das AVC-Rendern anschließend DVD Architect zu überlassen.
Habe ich bisher so gemacht!
-> Hier könnte das Nesting eine Alternative sein. Ein gespeichertes Projekt
-> (ungerendert) kann einfach wie eine Mediendatei in ein neues Vegas-
-> Projekt integriert werden.
Gelesen habe ich davon schon, aber anscheinend falsch ausprobiert oder nicht verstanden (oder zu blöd angestellt?).
Ich habe diesen Schritt gerade nachvollzogen - Es hat funktioniert!
Ich bin begeistert. Das erspart mir eine Menge Zeit.
1000 Dank!
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Nun nochmal zu meiner ursprünglichen Frage:
Gibt es einen Weg AVC (z.B. mit 40Mbit) 16:9 und mpeg2 4:3 (z.B. mit 9,8Mbit) auf einem Datenträger mit DVDA zu kombinieren?
Wenn ich Dich richtig interpretiere - dann nein.
Ich hoffe aber, dass ich mich irre!
Du hast geschrieben, dass DVDA nicht rendert, wenn die Einstellungen passen. Ich muss aber zwangsläufig Einstellungen (für eine höhere Qualität) für AVC in DVDA vornehmen (unter anderem das Videoformat - 16:9). Somit würden diese für mpeg2 (4:3) nicht passen und DVDA würde den mpeg2-Teil ebenfalls neu rendern (als 16:9). Korrekt?
Dabei wäre es egle ob es sich um mpeg2 oder einen anderen Codec handelt.
Gruß
VMg / Baum
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03.09.2010, 23:06
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Vegas-Team
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Wenn du auf einer Blu-ray-Disc ein HD-Projekt anlegst und dich dafür in DVD Architect auf AVC als Format festlegst, dann wird ein importiertes 4:3 MPEG-2-Video auf dieses Format gerendert. Also ein SD-Video, das als MPEG-2 in 4:3 vorliegt, wird dann zu AVC in 16:9 (mit Pillarboxes rechts und links) gerendert.
Vielleicht beantwortet das schon deine Frage.
Die Infos meiner vorherigen Postings beziehen sich auf eine Video-DVD mit SD Auflösung. Dort ist das Mischen von 4:3 und 16:9 kein Problem. Bei einer HD Blu-ray-Disc ist das etwas anderes, da es kein offiziell unterstütztes 4:3-HD-Format für die BD gibt, die BD aber nicht SD und HD gemischt enthalten kann.
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